Über uns
Aus der Region für die Region
Seit der Gründung vor mehr als 100 Jahren hat sich unser Unternehmen zu einem verlässlichen und kompetenten Agrar – Spezialisten entwickelt.
Ob Landwirt, Genossenschaft oder Verbraucher: unsere Kunden wissen, dass sie sich auf unser Know-how und unsere gute Beratung verlassen können.
Dank eines hochmodernen Fuhrparks sind wir in der Lage, jederzeit flexibel zu reagieren. Das garantieren auch unsere großen Lagerkapazitäten. Qualität steht dabei immer an erster Stelle.
Als mittelständisches Traditionsunternehmen sind wir fest in der Region verwurzelt und kennen unsere Kunden mit ihren spezifischen Anforderungen sehr genau. Rund 120 Mitarbeiter sind aktuell für Sie im Einsatz und stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Außerdem bieten wir jedes Jahr jungen Frauen und Männern die Möglichkeit, mit einer kaufmännischen Ausbildung in eine zukunftsträchtige Branche einzusteigen.
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FarmInsect im Insolvenzverfahren
Auch in Deutschland befindet sich die Insektenerzeugung in schwierigem Fahrwasser. Das bayerische Unternehmen FarmInsect wurde unter Insolvenzverwaltung gestellt. Auslöser soll neben dem schwierigen Marktumfeld eine Liquiditätslücke infolge einer verzögert ausgezahlten Finanzierungstranche sein. Die Perspektiven für das auf die Herstellung von Mastanlagen für die Aufzucht von Larven der Schwarzen Soldatenfliege spezialisierte Unternehmen werden positiv beurteilt.
Die Insektenerzeugung wird sich auch in Deutschland in absehbarer Zeit nicht aus ihrem Nischendasein befreien können. Hierzulande muss die Branche nun ebenfalls einen Dämpfer hinnehmen: Die FarmInsect GmbH hat ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Wie der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Alexander Zarzitzky am Mittwoch (1.4.) mitteilte, ist die wirtschaftliche Schieflage des Unternehmens auf das schwierige Marktumfeld durch niedrige Preise für Soja und Fischmehl zurückzuführen. Auch die hohen Produktionskosten seien ein Faktor gewesen. Laut Zarzitzky gab es zudem eine Verzögerung bei der Auszahlung einer vereinbarten Finanzierungstranche. Die in der Folge entstandene Liquiditätslücke habe einen Insolvenzantrag "unumgänglich" gemacht.
Nach Angaben des Insolvenzverwalters wird der Geschäftsbetrieb bei FarmInsect ohne Einschränkung fortgeführt, die Gehälter der Mitarbeiter sollen gesichert sein. Die Perspektiven sind nach Einschätzung von Zarzitzky gut. "Aufgrund der technologischen Reife und der validierten Marktpositionierung sind die Aussichten für die Sanierung im Rahmen eines strukturierten Investorenprozesses äußerst positiv", so der Jurist. Das Unternehmen stehe kurz davor, Kostenparität zu herkömmlichem Fischmehl zu erreichen und plane eine "massive Expansion" in den US-Markt für Heimtier- und Geflügelfutter. Laut Zarzitzky wurden bereits erste Gespräche mit interessierten Investoren geführt. Ziel sei es, das Unternehmen unter dem Dach eines starken strategischen Partners langfristig zu stabilisieren und die Arbeitsplätze am Standort Bergkirchen zu erhalten.
FarmInsect wurde 2020 gegründet und verkauft automatisierte Mastanlagen für die Aufzucht von Larven der Schwarzen Soldatenfliege. Das Konzept sieht vor, dass landwirtschaftliche Betriebe Reststoffe als Futter für die Larven nutzen und diese wiederum als Proteinfutter verwenden. Nach Angaben der Insolvenzverwaltung wurden seit der Gründung des Unternehmens rund 16,2 Mio. Euro in die Entwicklung investiert. Neben Eigenkapital waren auch Investoren ins Boot geholt worden. 2022 war das Unternehmen vom Europäischen Innovationsrat (EIC) für eine Förderung in Höhe von 2,5 Mio. Euro ausgewählt worden. 2023 waren im Rahmen einer Finanzierungsrunde 8,0 Mio. Euro eingeworben worden. AgE
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FarmInsect im Insolvenzverfahren
Auch in Deutschland befindet sich die Insektenerzeugung in schwierigem Fahrwasser. Das bayerische Unternehmen FarmInsect wurde unter Insolvenzverwaltung gestellt. Auslöser soll neben dem schwierigen Marktumfeld eine Liquiditätslücke infolge einer verzögert ausgezahlten Finanzierungstranche sein. Die Perspektiven für das auf die Herstellung von Mastanlagen für die Aufzucht von Larven der Schwarzen Soldatenfliege spezialisierte Unternehmen werden positiv beurteilt.
Die Insektenerzeugung wird sich auch in Deutschland in absehbarer Zeit nicht aus ihrem Nischendasein befreien können. Hierzulande muss die Branche nun ebenfalls einen Dämpfer hinnehmen: Die FarmInsect GmbH hat ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Wie der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Alexander Zarzitzky am Mittwoch (1.4.) mitteilte, ist die wirtschaftliche Schieflage des Unternehmens auf das schwierige Marktumfeld durch niedrige Preise für Soja und Fischmehl zurückzuführen. Auch die hohen Produktionskosten seien ein Faktor gewesen. Laut Zarzitzky gab es zudem eine Verzögerung bei der Auszahlung einer vereinbarten Finanzierungstranche. Die in der Folge entstandene Liquiditätslücke habe einen Insolvenzantrag "unumgänglich" gemacht.
Nach Angaben des Insolvenzverwalters wird der Geschäftsbetrieb bei FarmInsect ohne Einschränkung fortgeführt, die Gehälter der Mitarbeiter sollen gesichert sein. Die Perspektiven sind nach Einschätzung von Zarzitzky gut. "Aufgrund der technologischen Reife und der validierten Marktpositionierung sind die Aussichten für die Sanierung im Rahmen eines strukturierten Investorenprozesses äußerst positiv", so der Jurist. Das Unternehmen stehe kurz davor, Kostenparität zu herkömmlichem Fischmehl zu erreichen und plane eine "massive Expansion" in den US-Markt für Heimtier- und Geflügelfutter. Laut Zarzitzky wurden bereits erste Gespräche mit interessierten Investoren geführt. Ziel sei es, das Unternehmen unter dem Dach eines starken strategischen Partners langfristig zu stabilisieren und die Arbeitsplätze am Standort Bergkirchen zu erhalten.
FarmInsect wurde 2020 gegründet und verkauft automatisierte Mastanlagen für die Aufzucht von Larven der Schwarzen Soldatenfliege. Das Konzept sieht vor, dass landwirtschaftliche Betriebe Reststoffe als Futter für die Larven nutzen und diese wiederum als Proteinfutter verwenden. Nach Angaben der Insolvenzverwaltung wurden seit der Gründung des Unternehmens rund 16,2 Mio. Euro in die Entwicklung investiert. Neben Eigenkapital waren auch Investoren ins Boot geholt worden. 2022 war das Unternehmen vom Europäischen Innovationsrat (EIC) für eine Förderung in Höhe von 2,5 Mio. Euro ausgewählt worden. 2023 waren im Rahmen einer Finanzierungsrunde 8,0 Mio. Euro eingeworben worden. AgE
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FarmInsect im Insolvenzverfahren
Auch in Deutschland befindet sich die Insektenerzeugung in schwierigem Fahrwasser. Das bayerische Unternehmen FarmInsect wurde unter Insolvenzverwaltung gestellt. Auslöser soll neben dem schwierigen Marktumfeld eine Liquiditätslücke infolge einer verzögert ausgezahlten Finanzierungstranche sein. Die Perspektiven für das auf die Herstellung von Mastanlagen für die Aufzucht von Larven der Schwarzen Soldatenfliege spezialisierte Unternehmen werden positiv beurteilt.
Die Insektenerzeugung wird sich auch in Deutschland in absehbarer Zeit nicht aus ihrem Nischendasein befreien können. Hierzulande muss die Branche nun ebenfalls einen Dämpfer hinnehmen: Die FarmInsect GmbH hat ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Wie der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Alexander Zarzitzky am Mittwoch (1.4.) mitteilte, ist die wirtschaftliche Schieflage des Unternehmens auf das schwierige Marktumfeld durch niedrige Preise für Soja und Fischmehl zurückzuführen. Auch die hohen Produktionskosten seien ein Faktor gewesen. Laut Zarzitzky gab es zudem eine Verzögerung bei der Auszahlung einer vereinbarten Finanzierungstranche. Die in der Folge entstandene Liquiditätslücke habe einen Insolvenzantrag "unumgänglich" gemacht.
Nach Angaben des Insolvenzverwalters wird der Geschäftsbetrieb bei FarmInsect ohne Einschränkung fortgeführt, die Gehälter der Mitarbeiter sollen gesichert sein. Die Perspektiven sind nach Einschätzung von Zarzitzky gut. "Aufgrund der technologischen Reife und der validierten Marktpositionierung sind die Aussichten für die Sanierung im Rahmen eines strukturierten Investorenprozesses äußerst positiv", so der Jurist. Das Unternehmen stehe kurz davor, Kostenparität zu herkömmlichem Fischmehl zu erreichen und plane eine "massive Expansion" in den US-Markt für Heimtier- und Geflügelfutter. Laut Zarzitzky wurden bereits erste Gespräche mit interessierten Investoren geführt. Ziel sei es, das Unternehmen unter dem Dach eines starken strategischen Partners langfristig zu stabilisieren und die Arbeitsplätze am Standort Bergkirchen zu erhalten.
FarmInsect wurde 2020 gegründet und verkauft automatisierte Mastanlagen für die Aufzucht von Larven der Schwarzen Soldatenfliege. Das Konzept sieht vor, dass landwirtschaftliche Betriebe Reststoffe als Futter für die Larven nutzen und diese wiederum als Proteinfutter verwenden. Nach Angaben der Insolvenzverwaltung wurden seit der Gründung des Unternehmens rund 16,2 Mio. Euro in die Entwicklung investiert. Neben Eigenkapital waren auch Investoren ins Boot geholt worden. 2022 war das Unternehmen vom Europäischen Innovationsrat (EIC) für eine Förderung in Höhe von 2,5 Mio. Euro ausgewählt worden. 2023 waren im Rahmen einer Finanzierungsrunde 8,0 Mio. Euro eingeworben worden. AgE


